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Details

ISBN/EAN: 978-3-515-11681-7
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
2. Auflage 2018
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
464 S., 36 s/w Illustr., 36 Illustr.
Format (T/L/B):
2.8 x 24 x 17.1 cm
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Roms orientalische Steppengrenze

Palmyra - Edessa - Dura-Europos - Hatra. Eine Kulturgeschichte von Pompeius bis Diocletian

74,00 €

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Beschreibung

Die Levante, eine Zone politischer, kultureller und ethnischer Fragmentierung, schuf stets Koniktstoff im Übermaß - quer durch alle Epochen, bis heute. Keine Macht herrschte länger im Raum zwischen Mittelmeer und Tigris als das römische Imperium: genau 700 Jahre, von der Eroberung durch Pompeius Magnus (64 v. Chr.) bis zur Schlacht am Yarmuk (636 n. Chr.), in der die Araber das byzantinische Aufgebot vernichtend schlugen. Michael Sommer nimmt die ersten knapp 400 Jahre dieser Epoche in den Blick. Anhand der Schauplätze Palmyra, Osrhoene, des mittleren Euphrat und des nördlichen Mesopotamien beleuchtet er die intensiven Austauschbeziehungen und Kulturkontakte zwischen Griechen und "Orientalen", Nomaden und Sesshaften, Rom und Iran, Polytheisten, Juden und Christen. Auf diese Weise kann Sommer zeigen, wie der Kontakt mit der griechisch-römischen Welt das Bewusstsein der Menschen in der Levante dafür schärfte, einer gemeinsamen Kultur mit den gesamten Raum verbindenden Traditionen anzugehören - allen Unterschieden und aller Vielfalt zum Trotz. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet, zahlreiche neue Erkenntnisse sind in die Urteile und Wertungen eingeflossen.

Über Michael Sommer

Michael Sommer is Professor of Ancient History at the Carl von Ossietzky University of Oldenburg. His fields of research include the Roman Near East, the history of the Phoenicians and of Carthage, the Roman imperial period and the institutional and economic history of the ancient world.