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Details

ISBN/EAN: 978-3-7565-4164-5
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Illustrator:
Walter Brendel
Auflage:
1. Auflage 2022
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
496 S.
Format (T/L/B):
3.3 x 19 x 12.5 cm

Hersteller:
Neopubli GmbH
Sebastian Stude
produktsicherheit@epubli.com
Köpenicker Straße 154a
DE 10997 Berlin
https://www.epubli.com/wissen/produktsicherheit

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Jeder stirbt für sich allein

42,20 €

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Beschreibung

Der Roman von 1947 basiert auf dem authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel, das 1940 bis 1942 in Berlin Postkarten-Flugblätter gegen Hitler ausgelegt hatte und denunziert worden war. Fallada schrieb den Roman Ende 1946 in knapp vier Wochen; am 5. Februar 1947 starb er. Die Romanfiguren, Schreinermeister Otto Quangel und seine Frau Anna wohnen in Berlin. Im selben Haus wohnen ein Denunziant und Gelegenheitsdieb, linientreue Nazis und die Jüdin Rosenthal und der pensionierte Richter Fromm. Ins Haus kommt die Briefträgerin Eva Kluge mit einem Feldpostbrief, in dem den Quangels mitgeteilt wird, dass ihr einziger Sohn Otto im Westfeldzug gefallen ist. Es wird berichtet, wie erste Karten in Berlin auftauchen und was sie bewirken: Schrecken beim jeweiligen Finder. Die Ex-Schwiegertochter Trudel hat geheiratet und ist schwanger und wird mit ihren Mann Karl später in den Fall Quangel hineingezogen. In der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof werden die Quangels zum Tode verurteilt, Otto wird hingerichtet und Anna kommt in ihrer Zelle bei einem Bombenangriff ums Leben.

Über Hans Fallada

Hans Fallada, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen wurde am 21. Juli 1893 in Greifswald geboren und starb am 5. Februar 1947 in Berlin. Er war ein deutscher Schriftsteller. Bereits mit dem ersten, 1920 veröffentlichten Roman Der junge Goedeschal verwendete Rudolf Ditzen das Pseudonym Hans Fallada. Es entstand in Anlehnung an zwei Märchen der Brüder Grimm. Der Vorname bezieht sich auf den Protagonisten von Hans im Glück und der Nachname auf das sprechende Pferd Falada aus Die Gänsemagd: Der abgeschlagene Kopf des Pferdes verkündet so lange die Wahrheit, bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.