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ISBN/EAN: 978-3-8498-1952-1
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Erschienen am:
22.02.2024
22.02.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
580 S.
580 S.
Format (T/L/B):
3.6 x 20.5 x 14.7 cm
3.6 x 20.5 x 14.7 cm
Hersteller:
Aisthesis Verlag
info@aisthesis.de
Oberntorwall 21
DE 33602 Bielefeld
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DE 33602 Bielefeld
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Georg Heyms Polarphantastik und die Symbolik der Poleroberung
Literatur, Kolonialismus und Wissenschaft im langen 19. Jahrhundert, Postkoloniale Studien in der Germanistik 16
60,00 €
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Beschreibung
Das Erreichen von Nord- und Sudpol zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ein Medienereignis. In eigenwilliger Weise nimmt sich Georg Heym dieses Themas in seiner Fragment gebliebenen Erzählung 'Das Tagebuch Shakletons' an. Heyms Polarphantastik wird hier erstmals systematisch beschrieben: als eine Wissenschaftsphantastik, die zudem eine Phantastik des Kolonialen und Imperialen entfaltet. Als literarisches Vorbild stellt sich Edgar Allan Poes 'The Narrative of Arthur Gordon Pym' (1837/38) heraus. Die Studie liefert weitreichende Erkenntnisse uber die Antarktis als westlichen Verhandlungs und Imaginationsraum innersubjektiver und kollektiver, nationaler und globaler, gesellschaftlicher und zivilisatorischer Spannungsverhältnisse, indem eine Poetik der phantastischen Polarexpeditionen analysiert wird als literarisch-fiktionale Überbietungen westlicher Entdeckungsgeschichten, als Eroberungs- und Wissenschaftsphantasien, als phantastische Settings imperialer Machtverhältnisse und kolonialer Begegnungen, als literarische Verhandlungen von Konstruktionen des Eigenen, Anderen und Fremden.