Details
ISBN/EAN: 978-3-360-01897-7
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
22.06.2021
22.06.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
240 S., 10 s/w Fotos, mit Abbildungen, Personenreg
240 S., 10 s/w Fotos, mit Abbildungen, Personenreg
Format (T/L/B):
1.9 x 21 x 12.5 cm
1.9 x 21 x 12.5 cm
Hersteller:
Berliner Traditionsverlage GmbH
Jacqueline Kühne
kontakt@eulenspiegelverlag.de
Märkisches Ufer 28
DE 10179 Berlin
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Jacqueline Kühne
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Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben
Zwei Zeitzeugen erinnern sich, edition ost
Beschreibung
Im Kanon der aufgearbeiteten DDR-geschichtlichen Ereignisse steht der Mauerbau vor nunmehr sechzig Jahren ganz vorn. Er habe, so heißt es, die deutsche Teilung besiegelt. Darüber kann man geteilter Auffassung sein. Wie eben auch über die Frage, ob Washington und Moskau damals bereit waren, wegen Westberlin einen Krieg zu führen. Für die einst führenden DDR-Militärs ist die Frage von der Geschichte beantwortet worden: Ohne die Maßnahmen des östlichen Bündnisses am 13. August 1961 wäre es zum Konflikt bekommen. Sie beweisen dies mit Fakten und Dokumenten. Inzwischen sind sich alle, die sich ernsthaft mit dem 13. August 1961 und seinen Ursachen befassen, darin einig, dass die Maßnahmen eine latente Krise in Zentraleuropa beendeten, welche in einen Krieg zwischen West und Ost hätte münden können. Und ebenso darüber, dass die DDR-Regierung im Auftrag des Warschauer Vertrages und seiner Führungsmacht, der Sowjetunion, handelte. Aus Anlass des Jahrestages dieser Operation äußerten sich 2011 im Gespräch: Heinz Keßler und Fritz Streletz, die letzten noch lebenden prominenten Beteiligten, die Zeugnis darüber ablegen konnten.
Über Heinz Keßler, Fritz Streletz
Heinz Keßler (1920-2017) trat 1941 als Wehrmachtsoldat zur Roten Armee über. 1961 war er Chef der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Stellvertretender Verteidigungsminister.