Details
DRM: Nicht vorhanden
Weitere Details
Prince of Ashes
eBook - Eine Forbidden Love Dark Academia Romance, Blackburys Elite, Überarbeitete Ausgabe, Überarbeitete Ausgabe
Beschreibung
„Vito Perez.“ Ich hielt ein Schluchzen zurück. Irgendwie landete ich immer wieder bei ihm. Sein Name kam wie ein Gebet über meine Lippen. Wie ein Stöhnen. Als würde ich ihn ehren wollen.
Die Dark Romance-Reihe an der Blackbury Academy geht atemberaubend weiter!
Elizabeths Welt liegt in Scherben. Die Liebe zu Vito – eine einzige Lüge. Doch je tiefer sie gräbt, desto deutlicher wird: Verrat und Geheimnisse ziehen sich wie ein Netz durch ihr ganzes Leben. Warum mussten ihre Eltern sterben? Und wer ist das Kind, dessen Existenz alle um jeden Preis verschweigen wollen?
Während Elizabeth der Wahrheit immer näherkommt, gerät sie in ein gefährliches Spiel aus Macht, Intrigen und Leidenschaft. Und ausgerechnet Vito, der ihr Herz in tausend Stücke gebrochen hat, ist der Einzige, der sie retten kann. Zwischen Schmerz und Begehren, Vertrauen und Verrat, steht Elizabeth vor einer unmöglichen Entscheidung: Wird sie für die Wahrheit alles riskieren, sogar ihr Herz?
Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Wicked Elite.
Liebe Leser:innen dieses Buch enthält potenziell triggernde Inhalte. Deshalb findet ihr auf der letzten Seite eine Trigger Warnung. Achtung: Diese enthält Spoiler für das gesamte Buch!
Erste Leser:innenstimmen
„Die Atmosphäre der Blackbury Academy zieht einfach sofort in den Bann, ich war von Anfang bis Ende gefesselt.“
„Dark Academia-Fans aufgepasst, diese Reihe ist ein Muss!“
„Diese New Adult Romance entführt in eine Welt voller Geheimnisse und Intrigen und lässt einen nicht mehr los.“
„Spannend, leidenschaftlich, knisternd und packend.“
Leseprobe
Prolog: König
Vito
10 Jahre zuvor
Es heißt, das Herz einer Frau schlägt schneller als das eines Mannes, weil es kleiner wäre und somit mehr Arbeit leisten muss, um den ganzen Körper mit Blut zu versorgen. Daraus resultiert, dass sie niemals im gleichen Takt schlagen können. In diesem Moment bezweifelte ich jedoch, dass das stimmte, denn mein Herz schlug kaum noch in meiner Brust, als Vaters Finger über das Schachbrett fuhren und nach einem seiner Läufer griff.
„Du hast verloren.“ Er schob seine Figur über das Schachbrett und stellte sie genau vor meinem König ab. Dabei hatte er eine Augenbraue hochgezogen und ein unzufriedener Gesichtszug bildete sich um seinen rechten Mundwinkel. Das Spiel war beendet. Mein König war gefallen. Ich hatte diese Partie verloren. Dabei hatte ich nichts falsch gemacht. Nicht in meinen Augen. Ich hatte alle Regeln berücksichtigt, die Figuren selbstbewusst geführt und auf meine Gegner geachtet. Jeden Einzelnen. Doch Vater hatte mich umstellt, ohne dass ich es bemerkt hatte, und damit mein Spielfeld verkleinert. Er hatte mir die Wege abgeschnitten und angefangen, sich meine Spieler zu holen. Einen nach dem anderen. Ich hatte gekämpft, versucht, sie zu retten … und versagt.
„Ich weiß, Vater.“ Mein Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Er wollte nicht, dass ich verlor. Spiele waren nicht dazu da, um Spaß zu machen, nicht in seiner Welt. Für ihn war das Schachbrett kein Vergnügungspark, sondern eine Probe fürs Leben. Eine, die ich nicht bestanden hatte.
„Welchen Fehler hast du gemacht?“
„Ich weiß es nicht, Vater.“ Keinen, hätte ich am liebsten geschrien, denn ich hatte wirklich alles beachtet, was er mir beigebracht hatte. Den König beschützen, eine starke Front aufbauen, nicht vorschnell entscheiden und erst den Zug machen, wenn ich all meine Spieler und Gegner betrachtet hatte, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten. Ich war gut darin, hatte bereits unglaublich viel Übung. Das war immerhin nicht unsere erste Partie. Nicht einmal am heutigen Tag und hätte ich sie nicht verloren, wäre es wahrscheinlich auch nicht unsere letzte Partie gewesen. Doch Vaters enttäuschter Blick zeigte mir, dass er nicht stolz auf mich war, weil ich die fünf anderen Runden gewonnen hatte. Nicht, wenn ich eine verlor und nicht einmal wusste, wieso.
„Wie sollst du verhindern, dass du beim nächsten Mal erneut scheiterst, wenn du nicht einmal ahnst, was du falsch gemacht hast?“ Vater formulierte es als Frage, dabei wusste er die Antwort bereits und ich wusste ebenfalls, was er von mir hören wollte. Dennoch kamen die Worte nur schwerfällig über meine Lippen, während ich versuchte nicht in seine Augen zu sehen, die mich kalt musterten. Sie waren noch eisiger als die Temperaturen, die uns umgaben. Wir hatten erst November, aber dennoch lag der erste Schnee bereits um das kleine Häuschen, das Vater spontan gekauft hatte, obwohl wir es eigentlich nicht brauchten. Ich wäre lieber irgendwo in der Wärme gewesen, doch das schien Vater nicht zu kümmern. Er liebte den kleinen Hof mit den steinernen Bänken und Tischen, die um das Haus verteilt waren. Einige davon hatten bereits das klassische schwarz-weiße Schachbrett eingraviert, das ich inzwischen zu hassen begann. Anfangs hatte es hübsch ausgesehen, doch mittlerweile empfand ich Abscheu gegenüber den vielen Vierecken und den Figuren, die immer wieder auf denselben Feldern landeten.
„Gar nicht, Vater.“ Ich biss die Zähne schmerzhaft zusammen. Meine Backenzähne protestierten unter der Wucht, doch statt meinen Kiefer zu lockern, spannte ich ihn weiter an. Gleichzeitig zog ich meine Jacke näher um mich. Langsam kam Wind auf und blies durch alle Zwischenräume. Leider bot ich genügend Angriffsfläche mit dem dünnen Stoff, den ich anhatte. Ich hatte nicht damit gerechnet, so lange hier draußen zu bleiben. Nun bereute ich meine Entscheidung, mir nicht mehr angezogen zu haben. Die ersten Schneeflocken fielen vom Himmel und landeten in Vaters dunklem Haar. Gern wäre ich ins Haus zurückgegangen, wo der Kamin hell vor sich hin loderte, aber Vaters Blick verriet, dass ich mich keinen Zentimeter von der Steinbank wegbewegen sollte, wenn ich mir keinen Ärger einhandeln wollte.
„Sieh genau hin! Finde den Fehler, Vito!“, forderte Vater und brachte mich dazu, den Kopf noch weiter zu senken, bis meine Nase fast einen der Türme streifte, die auf dem Brett standen. Allerdings sah ich nicht wirklich auf die Figuren. Wenn mir mein Fehler bewusst gewesen wäre, hätte ich ihn nicht begangen. Es hatte nicht viele Möglichkeiten gegeben. Ich hätte die Dame vor den König ziehen können, aber dann hätte ich meine Königin verloren. Die Bauern standen alle bereits zu weit weg. Genau wie meine Läufer. Das Pferd stand diagonal zum König, sodass es auch nicht infrage gekommen wäre. Vater hatte mich erfolgreich eingekesselt und meinen König umstellt, damit ich nicht fliehen konnte. Also was genau wollte er von mir hören? Dass ich früher in seinen Kopf sehen und hätte wissen müssen, was er vorhatte? Ich konnte keine Gedanken lesen. Vater hatte ein gutes Pokerface, eines, das er mir beigebracht hatte. Ich hätte seinen Schachzug nicht voraussagen können.
„Ich sehe den Fehler nicht“, gab ich kleinlaut zu und betete, Vater würde mir einfach sagen, was er von mir verlangt hätte, damit ich beim nächsten Mal darauf achten konnte. Leider tat er es nicht. Stattdessen lehnte er sich ein Stück zurück und hob auch noch die andere Augenbraue an, bis beide beinahe seinen Haaransatz berührten. Er schnaubte verächtlich.
„Das solltest du ändern, denn du wirst hier sitzen bleiben, bis du ihn gefunden hast. Verstanden?!“ Ein raues Brummen mischte sich in seinen Befehlston, während er sich erhob, sodass sein Schatten über meine Gestalt fiel und gleichzeitig das Schachbrett verdunkelte. Dabei prasselten immer mehr Schneeflocken auf uns nieder und der Wind wehte erneut. Diesmal stark genug, dass die vereinzelten Blätter an den Ästen der Bäume zu rascheln begannen.
„Ja, Vater!“ Ich nickte gehorsam, doch in mir zogen sich meine Eingeweide zusammen. Ich würde den Fehler nicht finden. Ich wusste es bereits, dennoch sprach ich es nicht laut aus. Er würde seine Meinung nicht ändern. Für ihn war es beschlossen. Ich sollte bleiben und dieses Brett anstarren, bis ich die Antwort kannte, die er aus meinem Mund kommen hören wollte. Egal, ob es Stunden oder Tage dauerte. Ich fröstelte. Ja, ich hätte mich definitiv besser anziehen sollen. Ängstlich hob ich den Blick und sah gen Himmel. Er war wolkenverhangen, aber noch schien die Sonne hindurch, deren Strahlen die Schneeflocken zum Glitzern brachten. Ich konnte nur hoffen, dass sie nur langsam untergehen würde.
„Es ist viel zu kalt dafür!“, mischte Mum sich ein, die nur wenig von uns entfernt auf einer weiteren Steinbank saß und ein Buch in den Händen hielt. Bisher hatte sie geschwiegen und war in der Geschichte versunken gewesen, dabei las sie das Buch jedes Jahr. Doch Vaters harscher Ton schien sie aus ihren Fantasiewelten gerissen zu haben, denn sie schlug das Buch zu und sah direkt in unsere Richtung.
„Und? Dann sollte er sich mit der Suche beeilen!“ Vater rümpfte missbilligend die Nase und verzog die Lippen zu einem schma...
E-Book Informationen
Alle hier erworbenen E-Books können Sie in Ihrem Kundenkonto in die kostenlose PocketBook Cloud laden. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie von Ihrem PocketBook E-Reader, Ihrem Smartphone, Tablet und PC jederzeit auf Ihre gekauften und bereits vorhandenen E-Books Zugriff haben.
Um die PocketBook Cloud zu aktivieren, loggen Sie sich bitte in Ihrem Kundenkonto ein und gehen dort in den Bereich „E-Books“. Setzen Sie hier einen Haken bei „Neue E-Book-Käufe automatisch zu meiner Cloud hinzufügen.“. Dadurch wird ein PocketBook Cloud Konto für Sie angelegt. Die Zugangsdaten sind dabei dieselben wie die Ihres Kundenkontos in diesem Webshop.
Weitere Informationen zur PocketBook Cloud finden Sie unter www.meinpocketbook.de.
Allgemeine E-Book-Informationen
E-Books in diesem Webshop können in den Dateiformaten EPUB und PDF vorliegen und können ggf. mit einem Kopierschutz versehen sein. Sie finden die entsprechenden Informationen in der Detailansicht des jeweiligen Titels.
E-Books ohne Kopierschutz oder mit einem digitalen Wasserzeichen können Sie problemlos auf Ihr Gerät übertragen. Sie müssen lediglich die Kompatibilität mit Ihrem Gerät prüfen.
Um E-Books, die mit Adobe DRM geschützt sind, auf Ihr Lesegerät zu übertragen, benötigen Sie zusätzlich eine Adobe ID und die kostenlose Software Adobe® Digital Editions, wo Sie Ihre Adobe ID hinterlegen müssen. Beim Herunterladen eines mit Adobe DRM geschützten E-Books erhalten Sie zunächst eine .acsm-Datei, die Sie in Adobe® Digital Editions öffnen müssen. Durch diesen Prozess wird das E-Book mit Ihrer Adobe-ID verknüpft und in Adobe® Digital Editions geöffnet.
Bei E-Books die mit Readium LCP geschützt sind erscheint bei dem ersten Öffnen auf ihrem Reader ein Hinweisfenster mit der Aufforderung ein Passwort einzugeben. Gleichzeitig öffnet sich ein Infofeld in dem das Passwort steht. Tragen Sie dieses Passwort in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie die Eingabe. Danach öffnet sich das E-Book automatisch. Um E-Books die mit Readium LCP geschützt sind auf einem Tablet/Laptop/Smartphone lesen zu können, benötigen Sie ein Programm, das in der Lage ist, mit diesem Kopierschutz umzugehen. Das ist z.B. der Thorium Reader (Windows, Mac, Linux) oder die PocketBook App (iOS, Android). Fügen Sie das heruntergeladene E-Book in das Programm ein. Bei dem ersten Öffnen erscheint ein Hinweisfenster mit der Aufforderung ein Passwort einzugeben. Gleichzeitig öffnet sich ein Infofeld in dem das Passwort steht. Tragen Sie dieses Passwort in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie die Eingabe. Danach öffnet sich das E-Book automatisch.